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Instituteprogramme: Int. Hotel Management

Interviewee name: Sara Tkaczyk

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Sara Tkaczyk studiert seit 2 Jahren an der Stenden University of Applied Sciences und hat sich freundlicherweise für ein Interview bereiterklärt.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der von Ihnen geählten Hochschule/Uni entschieden haben?
Da ich wegen des theoretischen Unisystems nicht in Deutschland studieren wollte, habe ich mich in unseren Nachbarländern nach Unis mit einem Tourismusstudiengang ungesehen. Die Stenden University bietet ein internationales, sehr praxis-orientiertes Programm, das mich sofort angesprochen hat.

Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Ich habe mir Informationsmaterial über das Internet bestellt und habe mich auch bei einer Studienmesse in München informiert.

Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Da das Studium in Englisch ist, waren Sprachkenntnisse kein Problem. Ich habe Abitur in Englisch gemacht und war noch ein Jahr im englischen Ausland. Aber auch mit Schulenglisch und Offenheit in einer fremden Sprache zu diskutieren, ist es kein Problem hier zu studieren.

Wie und wo haben Sie sich beworben?
Ich habe das Anmeldeformular auf der Homepage heruntergeladen und einen Letter of Motivation geschrieben.

Falls Sie in das Studienland umgezogen sind: Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Da ich im Süden von Deutschland wohne, hätte ich keine eigene Wohnung ohne einen Besuch gefunden. Wohnungen und Zimmer sind sehr knapp und man sollte sie sich am besten immer vorher ansehen oder mit den Mitbewohnern sprechen. Vermieter können sehr hohe Preise verlangen, da es meistens mehr interessierte Studenten gibt.

Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in dem von Ihnen gewähltem Land?
Als grossen Vorteil sehe ich das Studiensystem. Normalerweise stehen nur maximal zwei Vorlesungen auf dem Stundenplan. Die meiste Zeit arbeitet man in kleinen Gruppen von max. 12 Studenten die von einem Tutor geleitet und betreut werden. Sonst ist man sehr frei in der Gestaltung der Woche, da Reports und Arbeiten nur an einer bestimmten Deadline abgegeben werden muessen. Trotzdem hat man viel zu tun wie zum Beispiel Treffen in kleinen Gruppen und andere Aufgaben die man alleine erledigen muss. Da das Studium über 4 Jahre geht, mit 10 Monaten Praktikum, ist der Abschluss auch ein Bachelor of Business Administration, der etwas höher als der 'normale' Bachelor eingestuft ist. Grund ist das lange Praktikum, was ich als sehr hilfreich empfinde, da man schon vor der Bachelorarbeit Berufserfahrung sammeln kann.

Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in dem von ihnen gewählten Land?
Ein Nachteil ist, dass vieles sehr unorganisiert ist. Oft wird man von Lehrer zu Lehrer geschickt, bis man den Zuständigen findet. Da muss man sich erst ein bisschen gewöhnen und es ein bisschen lockerer sehen, so wie die Holländer.

Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Am besten man informiert sich zuerst auf der Unihomepage und fordert Infomaterial an. Die Stenden University veranstaltet regelmäßig Tage der offenen Tür Veranstaltungen - es gibt auch spezielle, nur für deutsche Interessenten. Dort stehen einem einige Studenten zu Seite, die durch die Uni führen und viele Fragen beantworten.

Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
Positive Erfahrungen habe ich mit den Tutoren und den Mitstudenten gemacht, da sie sehr locker sind und man kann zu den Lehrern auch ein persönlicheres Verhältnis aufbauen als in Deutschland. Auch die Einwohner sind sehr freundlich und man kann sich sehr oft sicher sein, dass man verstanden wird auch wenn man noch nicht gut holländisch spricht.
Negative Erfahrungen habe ich schon mit einigen niederländischen Behörden und Versorgungsfirmen gemacht. Man sollte sich immer alle Briefe von solchen Absendern von holländischen Mitstudenten erklären lassen, um Missverständnissen vorzubeugen.

Was planen Sie für die Zukunft?
Im August werde ich ein Semester ins Ausland gehen und danach nochmals für eins nach Leeuwarden kommen. Dann fängt das Praktikum an.

Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Auf jeden Fall.

Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke (z.B. mit der Sprache)?
Da sehr viele Niederländer Englisch oder Deutsch können und das Studium auf Englisch ist, ist es gar nicht so einfach Holländisch ohne Sprachkurs zu lernen, da einen alle fast immer in Englisch ansprechen. Wenn man sich bemüht, kann man aber schon einfach etwas aufschnappen und sich im Alltag verständigen

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht Sara!
 



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